Progressive Muskelentspannung schützt vor chronischen Stressfolgen

5 Oktober, 2008 von easyrelaxprogram

Mit der progressiven Muskelentspannung (PMR) ist es möglich den eigenen Körper innerhalb weniger Minuten zu entspannen.

Da die Methode an fast allen Orten (daheim, in der Arbeit, unterwegs) anwendbar ist, können Sie praktisch jederzeit dem aufkommenden Stress entgegen wirken.

Schon mit einer kurzen Übung dieser Entspannungstechnik wird das allgemeine Erregungsniveau bzw. Spannungsniveau gesenkt. Progressive Muskelentspannung schützt daher vor chronischen Stressfolgen.

Quelle: www.easy-relax-program.de

Ist die Muskelentspannung nach Jacobson für die jüngeren Menschen besonders geeignet?

12 September, 2008 von easyrelaxprogram

Die jungen Menschen sind heutzutage in einem sehr viel höheren Maße gefordert, wie es noch vor einigen Jahren oder Jahrzehnten war. Damals gab es viel weniger Ablenkungsmöglichkeiten. Die Welt ist viel hektischer, lauter, rasanter geworden.

Idealerweise sollte jeder Mensch eine Entspannungsmethode beherrschen. Das erleichtert das Leben in vielen Situationen.

Die meisten jungen Menschen treiben Sport und sind daher für Dinge besser motivierbar, die sie sich an ihrem Körper vorstellen können. Anders gesagt: Ein Erspüren der Körperreaktionen bei der Übung ist wichtig.

Dabei muss man nicht viele Kilometer Joggen oder sich anderweitig körperlich verausgaben um die gewünschte Entspannung zu erlangen. Das Erspüren des eigenen Körpers ist zentraler Kern und daher kann diese Methode auch zwischendurch – beispielsweise in einer Arbeitspause oder vor einer wichtigen Besprechung – angewendet werden. Das macht diese Methode besonders interessant für eine junge Zielgruppe!

Generell ist dem Alter aber natürlich keine Grenze gesetzt.

Wann darf PMR nicht angewendet werden?

22 August, 2008 von easyrelaxprogram

Bei welchen gesundheitlichen Störungen darf progressive Muskelentspannung nach Jacobson nicht geübt werden?

1. bei bestimmten inneren Erkrankungen wie: schwerer, schlecht einstellbarer Bluthochdruck, schwere Herzmuskelschwäche, bekanntes
Aortenaneurysma (= Gefäßaussackung der Hauptschlagader)

2. bei chirurgischen Erkrankungen:
ca 3 Monate nach operativen Eingriffen im Brust- oder Bauchraum

3. bei Muskel- und Gelenkserkrankungen wie:
akuter Bandscheibenvorfall, sog. „Hexenschuss“, akutes Muskel- oder Gelenkrheuma, sowie bei „Muskelschwund“

4. Bei Unklarheiten auf jeden Fall vorher den Haus- und Facharzt fragen!

Quelle: http://www.easy-relax-program.de

Anwendungsmöglichkeiten der PMR bei körperlichen Beschwerden

22 August, 2008 von easyrelaxprogram

Anwendungsmöglichkeiten der progressiven Muskelentspannung nach Jacobson bei körperlichen Beschwerden wie:

  • Chronische (nicht akute) Wirbelsäulenprobleme
  • Spannungskopfschmerzen
  • Migräne
  • Schlafstörungen
  • Angsterkrankungen
  • Unterstützend bei bestimmten chronischen Schmerzgeschehen (nur nach ärztlicher Beratung!)
  • unterstützend bei bestimmten Magen- Darmerkrankungen (z.B. Speiseröhrenkrämpfe, Verkrampfungen im Dickdarmbereich- zitiert nach Jacobson)

Quelle: http://www.easy-relax-program.de

Anwendungsbeispiele der PMR im seelischen Bereich

22 August, 2008 von easyrelaxprogram

Die Anwendung der progressiven Muskelentspannung nach Jacobson führt im seelischen Bereich zu folgenden positiven Erfolgen:

  • Abbau vermehrter Nervosität und innerer Anspannung
  • Verbesserung der Körperwahrnehmung
  • Stressabbau
  • Stimmungsaufhellung
  • besseres Zeitmanagement
  • Selbstwertgefühl, Selbstbewusstsein aufbauen
  • Verbesserung des Schlafverhaltens
  • Angstlösung
  • Unterstützung bei Suchtbekämpfung, z.B. Raucherentwöhnung
  • Allgemeine Gesundheitsvorsorge
  • bessere Lebensqualität

Quelle: http://www.easy-relax-program.de

Wie entstand die Idee der Progressiven Muskelentspannung?

21 August, 2008 von easyrelaxprogram

Edmund Jacobson (1888-1983) entstammte einer deutsch-jüdischen Familie, die in Chicago lebte. Er war Arzt und Physiologe. (Physiologie = eine Fachrichtung im Bereich der Medizin, die sich mit der Funktionsweise des menschlichen Organismus beschäftigt).

Schon während seines Studiums erforschte er die Zusammenhänge zwischen Muskelanspannung und seelischem Befinden insbesondere bei Stressbelastung (1908 Harvard Universität).

Sein Interesse daran war schon als Heranwachsender geweckt worden. In dieser Zeit verstarb ein guter Freund der Familie bei einem Hausbrand. Jacobson bemerkte, dass sein Vater, der nachbarschaftliche Hilfe geleistet hatte, aber den Freund nicht retten konnte, sich nachfolgend erheblich psychisch veränderte. Zuvor erschien ihm der Vater immer ruhig und überlegen. Nach diesem Erlebnis – so blieb es Jacobson in Erinnerung – hatte dieser sich verändert. Er wirkte nervös, ängstlich, angespannt.

Dieses persönliche Geschehen war ein wichtiger Motor für Jacobsons Forschungen.

Seine Studienergebnisse befähigten ihn, nachweisen zu können, dass geistige Aktivität nicht nur im Gehirn stattfindet, sondern auch im Körper messbar wird, also z.B. auch in der Muskulatur.

Die Devise von Jacobson lautete: „Betrachten wir einen Teil, dann betrachten wir den ganzen Körper aus dem Blickwinkel eines Teils; denn alles steht mit allem in Verbindung.“

Ein solcher ganzheitlicher Blickwinkel war für die damalige Wissenschaft ungewöhnlich. So wurden seine gedanklichen Vorstellungen, die sich größtenteils später auch wissenschaftlich belegen ließen, von der Hochschulmedizin kaum zur Kenntnis genommen und Jacobsons Theorien wenig unterstützt.

Und weiterhin folgerte Jacobson, dass jede geistige Aktivität eine muskuläre Anspannung bewirkt.

Sie können das ganz leicht nachvollziehen: Denken Sie nur an Ihren verspannten Rücken, wenn Sie sich länger konzentriert haben. Vergegenwärtigen Sie sich Ihre Körperhaltung, wenn Sie intensiv einem Gegenüber zuhören und nichts verpassen wollen. Sie kennen dieses angespannte (= verspannte) Gefühl.

Wichtige Erkenntnis dieser Überlegung: Auch umgekehrt führt die Entspannung der Skelettmuskulatur zu einer Verminderung der Gehirnaktivität im Sinne einer Entlastung. Denken Sie an den Grundsatz: Alles steht mit allem in Verbindung.

Bei der immer weiter führenden Forschung fielen Jacobson weitere körperliche Reaktionen bei Muskelentspannung auf und wurden von ihm genau festgehalten.

Diese Entlastungsreaktionen sind im Einzelnen:

Positive körperliche Reaktionen

  • Verminderung des Sauerstoffverbrauches,
  • Verlangsamung der Atmung
  • Absinken der Herzfrequenz (Puls wird langsamer)
  • Absinken des Blutdruckes

In neueren Untersuchungen wurden zusätzlich positive Einflüsse auf das Immunsystem festgestellt.

Positive Reaktionen auf das seelische Befinden

  • ein vertiefter Ruhezustand
  • ein allgemeines Wohlbefinden
  • zum Teil ausgeprägtes wohliges Wärmegefühl
  • angstlösende Wirkung
  • Verbesserung des Schlafverhaltens
  • zunehmende Gelassenheit bezüglich der Alltagsprobleme
  • besserer Umgang mit Stress

All diese angenehmen Veränderungen können Sie an sich mit dieser Methode bewirken und die Vorteile daraus für sich ausschöpfen. Auch Ihre Umwelt wird dann positiv reagieren. Durch Ihre innere Ruhe strahlen Sie in gewissen Alltagssituationen eine ansteckende Souveränität aus. Dies wird auch Ihren Mitmenschen wohltun.

Ich darf Sie an dieser Stelle einladen, absolut gratis und ohne jegliche Verbindlichkeiten, das erste Kapitel meines Kurses zu lesen.

Zum 1. Kapitel: http://easy-relax-program.de/pages/free_test.htm

Sie bekommen auf dieser Seite auch die erste Übungskarte und die erste Audio-Datei zu diesem Kapitel!

Die Erfinder von Entspannungsmethoden

18 August, 2008 von easyrelaxprogram

Die progressive Muskelentspannung bzw. die progressive Relaxation (wie diese Methode in den U.S.A. genannt wird) nach Edmund Jacobson ist die am häufigsten praktizierte Entspannungsmethode in den Vereinigten Staaten, während in unserem europäischen Umfeld das „Autogene Training“ nach J.H. Schultz bisher immer populärer war.

Interessanterweise haben sich beide „Entspannungspäpste“ gekannt, was in den Jahren zwischen 1920 und 1945 gar nicht selbstverständlich war. Dem Buch von J.H.Schultz „Autogenes Training“, (Erstveröffentlichung 1932), das mir in der 16. Auflage vorliegt, ist zu entnehmen, dass sich beide Wissenschaftler 1936 anlässlich eines Besuches von Schultz in Amerika kennengelernt und zusammen gearbeitet haben.

Woher kommt eigentlich der Stress?

14 August, 2008 von easyrelaxprogram

Stress hat eine ganz besondere gesellschaftliche Bedeutung.

Die biologischen Abläufe in unserem Körper zeigen uns: Stress in seiner eigentlichen Bedeutung gehört als normaler sinnvoller Lebensmotor dazu, er ermöglicht uns sozusagen ein aktives Leben, eine sinnvolle Teilnahme am Leben, das sich zwischen den Polen Anspannung – Entspannung, Einsatz – sowie Erholung bewegt.
Wir könnten auch sagen: Stress ist eine angeborene und erworbene Reaktion, die es uns ermöglichen soll, uns schnell auf wechselnde Lebensumstände einzustellen. Somit ist diese Reaktion durchaus normal und sinnvoll, zudem lebensnotwendig, wenn nicht sogar überlebensnotwendig!

Ein Beispiel:
Stellen Sie sich einen Steinzeitmenschen vor, der ausgezogen ist, um im Wald Beeren (keine Bären!) zu suchen. Plötzlich hört er eine Knacken im Gebüsch, er sieht nur einen riesigen dunklen Schatten. Vielleicht ist es ein wildes Tier, das ihm gefährlich werden könnte? Und er reagiert blitzartig mit Flucht oder Angriff.
Das kann er nur, weil er durch einen komplizierten Mechanismus eines Zusammenspieles der Sinnesorgane mit bestimmten Hirnregionen, den Zentren des vegetativen Nervensystems, des hormonellen Systems und des muskulären Systems dazu in die Lage versetzt wird. Sein Blutdruck geht dabei in die Höhe, Herz und Atmung werden schneller, Zucker und Fettreserven werden mobilisiert, denn all dies wird benötigt für eine rasche körperliche Reaktion (davonlaufen oder kämpfen).
Sexualität und Verdauung sind derzeit unwichtig, deshalb werden sie kurzfristig lahmgelegt. Durch Flucht oder Angriff bauen sich die bereitgestellten Energien wieder ab, eine sinnvolle anschließende Erholungsphase regulieren den Organismus wieder in eine Ruheposition, von der aus erneute Aktivität möglich ist.

Dazu ist wichtig zu wissen: Die Reaktion im Organismus ist immer dieselbe, ganz egal, welche auslösenden Faktoren wirken und sie ist seit Jahrtausenden so in uns angelegt.

Nun, wir sind keine Steinzeitmenschen mehr, also stellen Sie sich eine andere Situation vor. Sie gehen über die Straße, haben zuvor nachgeschaut, ob kein Auto kommt, alles ist in Ordnung, Sie marschieren los. Plötzlich kommt eine wild hupender Wagen aus einer Nebenstraße direkt und schnell auf Sie zu.
Zum Glück können Sie sich auf Ihre Steinzeitreaktion verlassen, sodass Sie sich durch die oben beschriebenen Aktivierungen mit einem mutigen Sprung aus der Gefahrenzone herausbewegen können. Sie spüren es noch, wie Ihr Herz klopft und Sie entlasten sich psychisch, indem Sie diesem Rowdie ordentlich hinterherschimpfen.
Anschließend müssen Sie erst mal verschnaufen und sich auf eine Bank setzen bis Sie meinen, jetzt haben Sie sich von dem Schrecken wieder erholt.

Andere Situation, denken Sie an den Autofahrer. Er war gar kein Rowdie, sondern irgendetwas hat an seinem Auto nicht richtig funktioniert. Er bekommt genau denselben Schreck, den Sie als Fußgänger hatten und steuert in letzter Minute um Sie herum.
Aber dieselben Notfallreaktionen sind in seinem Körper aufgetreten. Also: Blutdruck hoch, Herz schneller, Atmung schneller, Schwitzen der Hände (=emotionales Schwitzen), Muskelzittern, Bereitstellen der Brennstoffe Zucker und Fett.
Aber die körperliche Bewegung (Flucht oder Angriff) bleibt aus. Er kann nicht anhalten, weil es z.B. der Verkehrsfluss nicht erlaubt, er bleibt eingezwängt hinter dem Steuer sitzen, hat keine Möglichkeit, sich körperlich abzureagieren. Der Blutdruck bleibt hoch, das Herz schlägt noch lange schneller, Blutzucker und Fettreserven werden nicht verbraucht.

Bislang habe ich Ihnen die lebenserhaltenden Notfallreaktionen geschildert. All das kann ein gesunder Organismus durchaus verkraften. Er erholt sich ja wieder.

Ähnlich kann es uns im Beruf ergehen, wenn Ärger, Misserfolg, oder Kollegenintrigen auf uns einwirken. Natürlich können auch ständige private Auseinandersetzungen, große Sorgen, Krankheiten, Trauer bei Verlust eines geliebten Menschen diese Notfallreaktionen in uns auslösen.
Wenn wir nicht wissen, was wir dem entgegensetzen können, sind wir allem hilflos ausgesetzt. Psychologen haben nachgewiesen, dass es besonders gefährlich für uns wird, wenn eine Stresssituation als hilflos empfunden wird.

Ich möchte Ihnen zunächst einmal die erste, wichtigste und einfachste Maßnahme gegen Stress verraten. Vermutlich ahnen Sie es schon. Es ist selbstverständlich die körperliche Aktivität. Sie wissen ja: Die Stressreaktion des Organismus setzt viel Energie frei. Diese sollte genutzt werden. Die logische Antwort darauf ist Bewegung.

An zweiter Stelle steht das Erlernen einer Entspannungsmethode.

Es muß nicht unbedingt die Muskelentspannung sein. Es gibt ja so viele Möglichkeiten vom autogenen Training über Atementspannung, Muskelrelaxation hin zu den unterschiedlichsten fernöstlichen Verfahren.

Auch hier gilt wieder die Devise:
Sie sollen Freude daran haben, nur dann gelingt es auch. Und Sie bleiben dabei. Wir wissen, jede Methode wirkt sich positiv auf Ihr Selbstbewußtsein aus!

Quelle: http://www.easy-relax-program.de

Übungskarte 01 – Ihre erste Übung

11 Juli, 2008 von easyrelaxprogram

Mit dieser Übungskarte können Sie eine erste kurze Übung durchführen. Sie werden spüren und erleben, wie sich nach dieser Übung bereits ein fühlbarer Unterschied in Ihrem Befinden entfaltet!

Lesen Sie bitte vor dieser Übung das Kapitel 01 durch. Das Kapitel finden Sie zum kostenlosen Download im vorherigen Artikel in diesem Blog. Führen Sie diese Übung nur einmal am Tag durch.

Probieren Sie diese Übung dann einfach an ein paar Tagen aus und kehren Sie wieder zu diesem Blog zurück. Ich werde Ihnen im Verlauf noch weitere Übungen zeigen.

Übungskarte 01 - Miniaturansicht

Link zum Download der Übungskarte 01 (PDF):
http://easy-relax-program.de/files/ERP_Uebungskarte_01.pdf

Kapitel 01 – Ihr Einstieg

11 Juli, 2008 von easyrelaxprogram

Im Vorwort und dem ersten Kapitel lesen Sie, warum die Progressive Muskelentspannung nach Jacobson so beliebt ist und warum der Einstieg in diese Variante der Entspannungsübungen besonders leicht gelingt.

Das erste Kapitel enthält viele interessante Informationen zur Progressiven Muskelentspannung und ist absolut gratis!

Link zum Download des ersten Kapitels (PDF):
http://easy-relax-program.de/files/ERP_Kapitel_01.pdf