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Wann darf PMR nicht angewendet werden?

22 August, 2008

Bei welchen gesundheitlichen Störungen darf progressive Muskelentspannung nach Jacobson nicht geübt werden?

1. bei bestimmten inneren Erkrankungen wie: schwerer, schlecht einstellbarer Bluthochdruck, schwere Herzmuskelschwäche, bekanntes
Aortenaneurysma (= Gefäßaussackung der Hauptschlagader)

2. bei chirurgischen Erkrankungen:
ca 3 Monate nach operativen Eingriffen im Brust- oder Bauchraum

3. bei Muskel- und Gelenkserkrankungen wie:
akuter Bandscheibenvorfall, sog. „Hexenschuss“, akutes Muskel- oder Gelenkrheuma, sowie bei „Muskelschwund“

4. Bei Unklarheiten auf jeden Fall vorher den Haus- und Facharzt fragen!

Quelle: http://www.easy-relax-program.de

Anwendungsmöglichkeiten der PMR bei körperlichen Beschwerden

22 August, 2008

Anwendungsmöglichkeiten der progressiven Muskelentspannung nach Jacobson bei körperlichen Beschwerden wie:

  • Chronische (nicht akute) Wirbelsäulenprobleme
  • Spannungskopfschmerzen
  • Migräne
  • Schlafstörungen
  • Angsterkrankungen
  • Unterstützend bei bestimmten chronischen Schmerzgeschehen (nur nach ärztlicher Beratung!)
  • unterstützend bei bestimmten Magen- Darmerkrankungen (z.B. Speiseröhrenkrämpfe, Verkrampfungen im Dickdarmbereich- zitiert nach Jacobson)

Quelle: http://www.easy-relax-program.de

Anwendungsbeispiele der PMR im seelischen Bereich

22 August, 2008

Die Anwendung der progressiven Muskelentspannung nach Jacobson führt im seelischen Bereich zu folgenden positiven Erfolgen:

  • Abbau vermehrter Nervosität und innerer Anspannung
  • Verbesserung der Körperwahrnehmung
  • Stressabbau
  • Stimmungsaufhellung
  • besseres Zeitmanagement
  • Selbstwertgefühl, Selbstbewusstsein aufbauen
  • Verbesserung des Schlafverhaltens
  • Angstlösung
  • Unterstützung bei Suchtbekämpfung, z.B. Raucherentwöhnung
  • Allgemeine Gesundheitsvorsorge
  • bessere Lebensqualität

Quelle: http://www.easy-relax-program.de

Wie entstand die Idee der Progressiven Muskelentspannung?

21 August, 2008

Edmund Jacobson (1888-1983) entstammte einer deutsch-jüdischen Familie, die in Chicago lebte. Er war Arzt und Physiologe. (Physiologie = eine Fachrichtung im Bereich der Medizin, die sich mit der Funktionsweise des menschlichen Organismus beschäftigt).

Schon während seines Studiums erforschte er die Zusammenhänge zwischen Muskelanspannung und seelischem Befinden insbesondere bei Stressbelastung (1908 Harvard Universität).

Sein Interesse daran war schon als Heranwachsender geweckt worden. In dieser Zeit verstarb ein guter Freund der Familie bei einem Hausbrand. Jacobson bemerkte, dass sein Vater, der nachbarschaftliche Hilfe geleistet hatte, aber den Freund nicht retten konnte, sich nachfolgend erheblich psychisch veränderte. Zuvor erschien ihm der Vater immer ruhig und überlegen. Nach diesem Erlebnis – so blieb es Jacobson in Erinnerung – hatte dieser sich verändert. Er wirkte nervös, ängstlich, angespannt.

Dieses persönliche Geschehen war ein wichtiger Motor für Jacobsons Forschungen.

Seine Studienergebnisse befähigten ihn, nachweisen zu können, dass geistige Aktivität nicht nur im Gehirn stattfindet, sondern auch im Körper messbar wird, also z.B. auch in der Muskulatur.

Die Devise von Jacobson lautete: „Betrachten wir einen Teil, dann betrachten wir den ganzen Körper aus dem Blickwinkel eines Teils; denn alles steht mit allem in Verbindung.“

Ein solcher ganzheitlicher Blickwinkel war für die damalige Wissenschaft ungewöhnlich. So wurden seine gedanklichen Vorstellungen, die sich größtenteils später auch wissenschaftlich belegen ließen, von der Hochschulmedizin kaum zur Kenntnis genommen und Jacobsons Theorien wenig unterstützt.

Und weiterhin folgerte Jacobson, dass jede geistige Aktivität eine muskuläre Anspannung bewirkt.

Sie können das ganz leicht nachvollziehen: Denken Sie nur an Ihren verspannten Rücken, wenn Sie sich länger konzentriert haben. Vergegenwärtigen Sie sich Ihre Körperhaltung, wenn Sie intensiv einem Gegenüber zuhören und nichts verpassen wollen. Sie kennen dieses angespannte (= verspannte) Gefühl.

Wichtige Erkenntnis dieser Überlegung: Auch umgekehrt führt die Entspannung der Skelettmuskulatur zu einer Verminderung der Gehirnaktivität im Sinne einer Entlastung. Denken Sie an den Grundsatz: Alles steht mit allem in Verbindung.

Bei der immer weiter führenden Forschung fielen Jacobson weitere körperliche Reaktionen bei Muskelentspannung auf und wurden von ihm genau festgehalten.

Diese Entlastungsreaktionen sind im Einzelnen:

Positive körperliche Reaktionen

  • Verminderung des Sauerstoffverbrauches,
  • Verlangsamung der Atmung
  • Absinken der Herzfrequenz (Puls wird langsamer)
  • Absinken des Blutdruckes

In neueren Untersuchungen wurden zusätzlich positive Einflüsse auf das Immunsystem festgestellt.

Positive Reaktionen auf das seelische Befinden

  • ein vertiefter Ruhezustand
  • ein allgemeines Wohlbefinden
  • zum Teil ausgeprägtes wohliges Wärmegefühl
  • angstlösende Wirkung
  • Verbesserung des Schlafverhaltens
  • zunehmende Gelassenheit bezüglich der Alltagsprobleme
  • besserer Umgang mit Stress

All diese angenehmen Veränderungen können Sie an sich mit dieser Methode bewirken und die Vorteile daraus für sich ausschöpfen. Auch Ihre Umwelt wird dann positiv reagieren. Durch Ihre innere Ruhe strahlen Sie in gewissen Alltagssituationen eine ansteckende Souveränität aus. Dies wird auch Ihren Mitmenschen wohltun.

Ich darf Sie an dieser Stelle einladen, absolut gratis und ohne jegliche Verbindlichkeiten, das erste Kapitel meines Kurses zu lesen.

Zum 1. Kapitel: http://easy-relax-program.de/pages/free_test.htm

Sie bekommen auf dieser Seite auch die erste Übungskarte und die erste Audio-Datei zu diesem Kapitel!

Die Erfinder von Entspannungsmethoden

18 August, 2008

Die progressive Muskelentspannung bzw. die progressive Relaxation (wie diese Methode in den U.S.A. genannt wird) nach Edmund Jacobson ist die am häufigsten praktizierte Entspannungsmethode in den Vereinigten Staaten, während in unserem europäischen Umfeld das „Autogene Training“ nach J.H. Schultz bisher immer populärer war.

Interessanterweise haben sich beide „Entspannungspäpste“ gekannt, was in den Jahren zwischen 1920 und 1945 gar nicht selbstverständlich war. Dem Buch von J.H.Schultz „Autogenes Training“, (Erstveröffentlichung 1932), das mir in der 16. Auflage vorliegt, ist zu entnehmen, dass sich beide Wissenschaftler 1936 anlässlich eines Besuches von Schultz in Amerika kennengelernt und zusammen gearbeitet haben.

Lösungen zur Vermeidung hoher Stressbelastung

11 Juli, 2008

Eine zu hohe Stressbelastung ist ein weit verbreitetes Phänomen unserer allzu hektischen Zeit mit Reizüberflutung und Zeitdruck. War es in früheren Jahrhunderten vor allem körperliche Anstrengung, die dem Menschen zu schaffen machte, so hat sich dies heutzutage eher umgekehrt. Neben vielfältigen seelischen Faktoren wirken nun körperliche Inaktivität, langes Sitzen in einseitiger Position und dem zusätzlichen Druck, immer mehr leisten zu müssen, effektiver tätig sein zu sollen, auf Körper und Gemüt. Unbewältigte Probleme wandeln sich dabei in körperliche Verspannung und seelische Unausgeglichenheit.

In diesem Blog wollen wir Ihnen die Entspannungsmethode „Progressive Muskelentspannung nach Jacobson“ näher bringen.

Diese Methode hat gegenüber anderen Entspannungsmethoden folgende Vorteile:
– wissenschaftlich untersucht
- rasch und effektiv wirksam
- ohne einen immensen Zeitaufwand durchführbar
- vielseitig und vielfältig einsetzbar

Mit einigen Tipps aus diesem Blog werden Sie den Anforderungen der modernen hektischen Umwelt viel leichter begegnen können!

Wir wünschen Ihnen viel Spaß!